Schulprojekte, Museums-Pädagogik

junge Geometrie entdecken

  • Freihändiges Formen-Zeichnen
  • Konstruieren, technisches Zeichnen
  • Modellbau
  • Aktion und Bewegung

Kreisteilung 5
Kreisteilung 5

Stangen-Oktaeder
Stangen-Oktaeder

Arbeit an Modellen mit Schulklasse
Arbeit an Modellen mit Schulklasse

Von Kindern lernen heisst, unvoreingenommen in die Welt schauen. In der Geometrie bietet sich dafür besonders die unmittelbar praktische Arbeit an. Die Theorie stellt sich dann schon fast von selber ein. Wichtig ist zunächst ein altersgerechter Zugang:
Im Grundschulbereich bietet das freihändige Formen-Zeichnen grosse Herausforderungen, die mit einiger Übung gut zu bewältigen sind. Einige Formen lassen sich in grösserer Dimension ablaufen, etwa auf dem Schulhof.
Mit zunehmendem Alter kann man zu komplexeren Formen übergehen, z.B. zu Mäandern und Flechtbändern. Im Bereich der Mittelschule wachsen durch die Arbeit mit Zirkel und Lineal die Anforderungen an die Genauigkeit. Mit gestalterischen Mitteln kann das Ergebnis erhöht werden.
In der Oberstufe bietet das schwarz-weiss Freihandzeichnen von Raumkörpern und architektonischen Elementen eine gute Hilfe zum richtigen Einschätzen von räumlichen Arrangements. Erste Konstruktions-Übungen in der Darstellenden Geometrie lassen Gesetzmässigkeiten der Perspektive und der wirklichkeitsgetreuen Abbildung verstehen.
Im Technischen Zeichnen kann dies vertieft werden. Die Konstruktion der Regulären Polyeder lässt immer wieder neu staunen über die harmonische Strukturen im Raum.
Eine besondere Herausforderung liegt im Übergang zwischen der zweiten und dritten Dimension, z.B. im Perspektive-Kasten. Beim Konstruieren unmöglicher Welten (Impossibles) auf dem Papier ist ein hohes Mass an Raumverständnis gefragt. Es lassen sich auch dreidimensionale Modelle bauen, mit denen kleine Impossible-Clips gedreht werden können.
Eine Art Königsdisziplin ist die Projektive Geometrie, mit deren Hilfe man mit Elementen (Geraden, Ebenen) Arbeiten kann, die eine unendlich weite Ausdehnung haben, oder unendlich fern sind (Ferngerade, Fernebene). In einigen Fällen eignen sich bewegliche Modelle zur Veranschaulichung dynamischer Vorgänge in der projektiven Geometrie.
Nahezu voraussetzungslos ist der Bau von Falt-Modellen (modulares Origami): Durch Falten schreitet man von der Ebene zu einem räumlichen Element, welches sich formschlüssig mit anderen Elementen zu einer Polyederform zusammensetzen lässt.
Arbeits-Ergebnisse können in eine Präsentation münden: Zeichnungen, Modelle, Vorführungen beweglicher Modelle bzw. einer Dokumentation.
Der Geometrie-Künstler Alexander HEINZ bietet ein reichhaltiges Angebot mit individuellem Zuschnitt: für Schulprojekte, Museums-Pädagogik, Freie Projekte und für besondere Anlässe. Bitte nutzen Sie bei Interesse das Kontaktfeld oben rechts.

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